Himalaya als Lebensraum

Aktuelle Lage.

Nach politischen Wirren um die Jahrtausendwende und dem grossen Erdbeben von 2015 haben sich die Nepali zusammengerauft um die politischen Voraussetzungen für Stabilität und Entwicklung zu schaffen. Die noch junge Demokratie hat 2015 die Verfassung verabschiedet und im November 2017 wurde erstmals das Bundesparlament vom Volk gewählt.

Gegenwärtig tritt die Zentralregierung Kompetenzen an die Regionen ab, der Föderalismus hält Einzug in Nepal. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit sind somit besser denn je.

 

Unsere Dörfer.

Unser Einsatzgebiet liegt am Fusse des Manaslu, dem mit 8’156m acht-höchsten Berg der Welt. Alle unsere Dörfer liegen in Gorkha, ein Gebiet das sich über 3'610 km2 erstreckt und mit 275'000 Einwohnern eine geringe Bevölkerungsdichte hat. Arughat Rural Municipality nennt sich das von uns betreute Gebiet. Es setzt sich aus den ehemaligen Village Development Committees (VDC) Arupokhari, Aruchanaute, Aruarbang und Thumi zusammen. Im Süden herrscht subtropisches Klima, unsere Dörfer liegen auf 900 bis 1’800m in der gemässigten Klimazone.

Die Bewohner leben als Selbstversorger auf natürliche, ursprüngliche Art und Weise von dem was die reichhaltige Natur für sie bereithält. Die Dorfgemeinschaften sind zahlreich und auch leben viele Familien fern von den Dörfern inmitten der Natur. Die Kinder helfen in der Landwirtschaft. So ist es nicht selbstverständlich, dass die Kinder zur Schule gehen. Oft fehlt es im Schulwesen auch an der notwendigen Infrastruktur, Lehrern, Lehrmaterial und sanitären Einrichtungen. Seit 2007 hilft Sambhav Nepal mit, die Voraussetzungen für eine ausgewogene Schulbildung zu schaffen. So kommen heute in den betreuten Gebieten nahezu alle Kinder gerne und mit Stolz zur Schule.

 

Perspektive Landwirtschaft.

Der Grossteil der Bevölkerung lebt als Selbstversorger vom Anbau der Grundnahrungsmitteln. Der wichtige Wasserbüffel hilft beim Pflügen und liefert Milch, Käse und Ghee. Umringt von Urwald gedeihen Früchte, Gemüse, Wurzelgewächse, Pilze und alle erdenklichen Gewürze und Kräuter.

Im Jahr 2018 haben wir erstmals den Anbau von Kaffee angeregt, was neue Einkommensperspektiven eröffnen wird. In Nepal wird seit 30 Jahren Kaffee von Kleinbauern-Kooperativen organisch angebaut. Die Auswirkungen von sanftem Kaffeeanbau sind vielfältig positiv. Anstelle von erosionsanfälligen Terrassenfeldern entstehen durch die Schattenbäume natürliche Mischwaldgebiete. Nebst der Kaffeeernte gewinnt man so auch Früchte, Nüsse und Heilpflanzen.

 
 
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Unser Anbauprojekt «Alaya» wird den Bauern eine wertvolle Einkommensquelle erschliessen, wodurch sie die Gesundheitsversorgung und Schulbildung ihrer Familien sichern können. Ihre Fähigkeiten als Landwirte können sie einsetzen und diese Berufschance verwirklichen.

Im Mai 2018 konnten wir die Eröffnung vom College für Landwirtschaft in Manbu feiern. Dort lernen Jugendliche, sich auf die Berufschance Landwirtschaft vorzubereiten. Voraussetzung dafür war unter anderem die durch Sambhav Nepal erbaute Schulunterkunft in Manbu.

 

Reisen im Himalaya.

Reise selbst nach Nepal und helfe vor Ort beim Wiederaufbau!

Es gibt viele Gründe, den Himalaya zu besuchen. Für uns stehen Kultur und Begegnung im Vordergrund. Unsere Rebuild-Tour ermöglicht einen direkten, natürlichen Kontakt zu den Dorfbewohnern. Anstelle als Tourist vorbeigehen, ermöglichen wir ein Miterleben, durch gemeinsames Arbeiten beim Häuser-Aufbau. Es sind keine speziellen Fähigkeiten nötig, jeder Mann und jede Frau kann mithelfen. Auch Kinder sind willkommen.

Informationen und Buchungen direkt bei uns. Hier gelangt man zu den Reisedetails. Im Herbst 2019 organisieren wir eine Mitglieder-Rebuild-Tour, Details dazu auf Veranstaltungen.

Natürlich organisieren wir auch die Klassiker: Everest Base Camp, Manaslu oder Annapurna Umrundung, Mustang und Dolpo, um nur einige zu nennen. Trekking, Bergsteigen, Kulturreisen - Nepal bietet eine grosse Varietät an Möglichkeiten. Lassen Sie sich hier inspirieren. Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.